INTRO Mai 2007 (Album Review)
Hier kommt Garage-Punk-Galore. Es geht also straight nach vorne. Jedes kraftvoll geschrieene Wort der vier jungen Frauen verdient mindestens ein Ausrufezeichen und noch viel mehr Aufmerksamkeit, denn Pristine sind nicht nur laut, sondern dabei auch noch verdammt gut. Schon nach wenigen Takten müssen jedem Hörer Namen wie Bikini Kill durch den Kopf jagen. Vermessen? Nö. Denn Pristine gibt es nicht erste seit gestern, sondern seit fast acht Jahren und zwischen ihrer ersten selbstveröffentlichten EP „Four-Leaf Clover“ und „Hands Up! Hands Up!“ liegen nicht nur zwei Jahre, sondern viele Liveauftritte u.a. als Support für Gluecifer, Ash, The Briefs und The Gossip. Nun ist es soweit und die Früchte können geerntet werden, dreizehn durchgängig kraftvolle und wunderbar melancholische Songs sind auf „Hands Up! Hands Up!“ zu hören. Treibende Drums, ein wenig Orgel hier und da, Punkrockherz ahoi!
Tine Plackmann